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8. Spieltag 2014/2015: "Irgendwann war das mal fällig"

TVW - Burgbrohl 3-1 (27:25, 25:23, 21:25, 25:12) Sieg gegen den "Angstgegner" aus Burgbrohl.

Nach dem deutlichen Erfolg gegen Quierschied ging es im Nachholspiel des 6. Spieltages gegen die SpVgg Burgbrohl. In den letzten Jahren gab es gegen das Team um Peter Novotny wenig bis gar nichts zu bestellen. Klar, dass es an Motivation nicht mangelte diese Scharte auszuwetzen. 

Der erste Satz konnte schlechter nicht beginnen. Schnell lag man mit 0-4 hinten. Doch die Jungs rappelten sich schnell auf und konnten die anfängliche Nervosität abstreifen und setzten sich kontinuierlich ab. Den sicheren Satzerfolg vor Augen lies man den Gegner aber plötzlich und völlig unnötig wieder mitspielen. Es wurde wieder ganz eng und der Satz ging in die Verlängerung. Mit 2 Blockpunkten gegen Peter Novotny wurde Satz 1 letztendlich verdient eingefahren.

Die Basis war gelegt und da man es in Walpershofen ja spannend mag, sich selbst gern in schwierige Situationen manövriert um dann zu zeigen dass man eine Crunsh-Time-Mannschaft ist, verlief Satz 2 entsprechend dem 1. Länge geführt am Ende den Gegner wieder kommen lassen um dann doch mit 25-23 den Satz zu gewinnen.

Wer nach einer schnellen 4-1 Führung in Satz 3 glaubte die Partie sei gelaufen sah sich eines besseren belehrt. Burgbrohl setze nun Christof Schwenk immer häufiger über den Rückraum ein und die Dunkelmacher fanden gegen die hart und platziert geschlagenen Bälle kein Rezept. Auch die Annahme um Jendrik Bennoit, Ruben Berberich und Marc Stürmer war nicht mehr so präzise wie noch in den ersten beiden Sätzen und machten es so Zuspieler Arndt Bennoit schwer das Tempo im Angriff weiter hoch zu halten. Letztlich ging der Satz mit 21-25 an die Gäste.

Was dann folgte hat sicherlich seltenheitswert. Satz 4 gestaltete sich zu Beginn ähnlich den drei voran gegangenen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen bis beim Stande von 12-12 Arndt Bennoit zur Angabe schritt. Plötzlich war alles anders. Die Blockarbeit konsequenter, die Feldabwehr auch bei den schwierigsten Bällen zu Stelle und eine unfassbare Stimmung im Team. Selbst Christof Schwenk fand nun seinen Meister im Block der Dunkelmacher und wenn dann doch mal an Ball dran vorbei flog kratze man ihn zur Not mit einer Hand zum Zuspieler. Und so kam es dass Arndt Bennoit 13 Angaben hintereinander zum 25-12 machte und der Bann gegen Burgbrohl gebrochen ist.

Die Köllertalhalle bleibt also eine bisher uneinnehmbare Festung. Bisher gab es für kein Team hier etwas zu holen, auch dank der tollen Unterstützung von der Tribüne!

Keiner