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Saisonstart geglückt - aber ein Punkt bleibt im Westerwald

Am Nachmittag des 12. Oktober brachen die Dunkelmacher des TV Walpershofen zu ihrem ersten Saisonspiel der neuen Spielzeit auf. In einem Tross von 3 PKW’s brachten sie die knapp mehr als zwei Stunden Autofahrt hinter sich. Nachdem man vom Gegner noch die falsche Adresse erhalten hatte, kam man zwar erst etwas verzögert an der Halle an, allerdings immer noch ausrechend früh.

Um die Muskeln aufzulockern und sich ein wenig zu bewegen, gab erst einmal eine Partie Basketball zum Aufwärmen. Der neue Spielertrainer Ruben Berberich stimmte seine Mannschaft einen harten Kampf ein und sollte damit mehr Recht behalten als ihm lieb war.

Der erste Satz begann recht vielversprechend. Nach starken Angaben stand es schnell 6:2 für die Saarländer und so war den Trainer des BC Dernbach schon früh zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Auch im weiteren Verlauf ersten Spielabschnitts konnte ein stetiger Vorsprung gehalten und der Satz mit 25:21 gewonnen werden.

Doch was im ersten Satz den Sieg bedeutete, war im zweiten Satz die Achillesferse. Die Angaben kamen nicht mehr mit dem Druck über das Netz und so konnte die vorher wackelige Abwehr der Westerwälder aufgebaut werden. Hier gaben sie dem Steller nun alle Möglichkeiten. Dieser verteilte die Bälle vornehmlich auf Alex Krippes, welcher von der Position 1 und 2 immer besser ins Spiel fand. Folgerichtig verlor man diesen Satz mit 21:25 an den Gegner.

Im Dritten besserten sich zwar nicht die Angaben, aber das Blockspiel, der Angriff und vor allem die Abwehr wurden konstanter. Auch dem stärksten Spieler auf Seiten des BC Dernbach gelang nicht mehr alles. Somit hatte man in diesem Satz die wenigsten Probleme des ganzen Spieltages und gewann in klar mit 25:19.

Doch wer nun gedacht hatte, die Saarländer können den Sack jetzt zu machen, sah sich getäuscht. Man bekam starke Sprungaufschläge serviert und das Zuspiel konnte von den Angreifern nicht mehr konsequent genutzt werden. Wesentlichster Faktor für den Satzverlust war, dass fast jeder Ball aus dem Rückraum der gegnerischen Nummer 10 zu einem Punkt für die Westerwälder führte. Der Satz endete verdient mit 18:25. Aber was soll es, denn wenn man schon über 200km fährt, so versucht man ja schließlich möglichst viel zu spielen.

Somit musste der 5. Satz die Entscheidung bringen. Man startete gut in den Satz und konnte das Spiel bis zum 4:4 ausgeglichen gestalten. Danach servierte der Ausnahmespieler auf Seiten des BC Dernbach eine überragende Angabenserie zum 10:4 für den Gegner. Doch wer glaubte, die Jungs aus Walpershofen würden sich jetzt aufgeben, sollte sich täuschen, es entwickelte sich ein nervenaufreibendes Spiel. Denn die Saarländer kämpften sich mit teilweise über spektakuläre Abwehrszenen zurück in das Spiel (Marc Stürmer fällte beinahe den zweiten Schiedrichter, Andreas Valerius kratzt einen Ball fast von der Wand). Selbst bei schwierigen Bällen in einer entscheidenden Phase bewies gerade der jüngste auf Seiten der Dunkelmacher (Arndt Bennoit) Eier und brachte mehrere gerettete Bälle über den Rückraumangriff gefährlich über das Netzt. Beim Stande von 12:12 kam es zu zwei mehr als Diskutablen Pfiffen des zweiten Schiedsrichters, welche  nach längerer Diskussion für den BC Dernbach entschieden wurden. Doch auch dadurch ließ sich der Kampfgeist unserer Jungs nicht brechen. Beim Stande von 12:14 biss jeder noch einmal die Zähne zusammen und konnten mit einem überragenden Block gegen Ende, den Gegner zur Verzweiflung bringen. So waren 2 Blockbälle wohl schneller auf dem Boden als der Angreifer selbst und man konnte beim 14:14 in einem Ballwechsel 3 Blocks in einem Spielzug auf dem eigenen Konto verbuchen. Der Entscheidende Ball auf Seiten des BC Dernbach wurde dann, um am dunkelmacher Block dann doch noch mal vorbei zu kommen, mit voller Wucht in Aus gedroschen. Letztlich konnte man in einem nicht überragenden Spiel mit 17:15 als Sieger vom Platz gehen. Laut der neuen Punkteregelung bleibt ein Punkt im Rheinland. Mit zwei Punkten aus dem ersten Spiel kehrten die Dunkelmacher aber zufrieden aus dem Westerwald zurück und dies war laut Christoph Michels auch gut so, denn „Auf dem Hinweg war es im Auto schon ziemlich eng. Für drei Punkte wäre nur schlecht Platz gewesen.“

Festhalten lässt sich, dass spielerisch definitiv nicht die beste Leistung gegen eine talentierte und starke Truppe vom BC Dernbach, gezeigt wurde,  sich aber kämpferisch (vor allem im fünften Satz) einiges ausgleichen lässt.

Kommenden Samstag geht die Reise wieder in das Rheinland. Hier heißt der Gegner am 19. Oktober um 20:00 Uhr Burgbrohl. Hier muss man nicht nur wieder mit dem ungeliebten Moltonball kämpfen, sondern auch mit der gewühnungsbedürftigen Brohltalhalle selbst, die wohl aufgrund der schlechten Hallenbeleuchtung. zu den unbeliebtesten der ganzen Liga zählt.

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