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Zwei erfolgreiche Tage am Niederrhein - Dunkelmacher erobern Kamp-Lintfort

 

Es hat sich mal wieder gezeigt: eine gute Vorbereitung ist durch nichts zu ersetzen. Damit sind jetzt nicht die letzten Trainingswochen gemeint sondern vielmehr das Turnierwochenende an sich. Obwohl das Turnier in Kamp-Lintfort als Ein-Tages-Turnier ausgeschrieben war, machten sich die Dunkelmacher bereits einen Tag früher auf die Reise in die 340 KM entfernte niederrheinische Tiefebene.

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Los ging es am Samstagmorgen um 11 Uhr bzw. 12 Uhr aufgrund vergessener Badesandalen, Unstimmigkeiten bei der Lage des Treffpunktes und einer Schraube, welche sich im Profil des Hinterreifens unseres schwarzen VW-Busses befand. Aber schon hier deutete sich an: Die Mannschaft war an diesem Wochenende durch nichts aufzuhalten.  Und so ging es Richtung Norden vorbei am wunderschönen Moseltal bis hin zum ersten Zwischenstopp im wohl bekanntesten McDonalds Südwestdeutschlands in Mayen. Gut gestärkt dank zahlreicher Gutscheine ging es danach noch kurz in den Erdbeermund zu einer Runde Porno-Ping-Pong* und anschließend auf die restlichen Autobahnkilometer.

 

Gegen 16 Uhr waren die Herren 1 des TVW dann endlich am Ziel des Wochenendes angekommen. Somit blieben dann jetzt noch 18 Stunden bis zum Anpfiff des ersten Spiels. Genügend Zeit also um zuerst mal das Nachtlager aufzubauen und sich die besten Matten und Plätze zu sichern. Wie sich herausstellte war diese - aufgrund der langjährigen Turnier-Erfahrung -  gängige Praxis aber gar nicht notwendig, denn keine weitere Mannschaft übernachtete an diesem Wochenende auf dem Turnier. Somit gab es für 9 Männer: 1 Sporthalle (ca. 13x20m), 1 Gymnastikhalle (ca. 13x13m), ausreichend Turnmatten, 24 Bälle verschiedenster Art (ja, das Vorhängeschloss der Ballkiste war nicht verschlossen) und das Wichtigste: keine Verletzungen.

Nach dem Aufblasen diverser Luftbetten (teilweise elektronisch, teilweise mechanisch, teilweise manuell) ging es zur weiteren Vorbereitung in den Saunapark in Kamperbrück. Das Saunaangebot umfasste neun verschiedene Saunatypen sowie luxuriöse und wohltuende Erfrischungs- und Abkühlungseinrichtungen (inklusive Weizenbier). Ein guter Start ins Wochenende.

Um den Energiehaushalt im Anschluss wieder aufzufüllen entschied man sich für das asiatisch-mongolische Büffet von Wang-Fu. An dieser Stelle das gesamte reichhaltige Büffet-Angebot aufzuzählen wäre zu zeitintensiv, daher der umgekehrte Weg: es gab nicht genügend Weizenbiergläser (hier musste die Biertulpe aushelfen !!??!!!) und nicht genügend Klammern für das monogolische Büffet zur Beschriftung der Teller. Ansonsten gab es einfach alles. Sogar Doppelkekse als Nachtisch (??).

Die Rückfahrt zur mannschaftsinternen Hotelanlage (mit Sportfeld, Ruhezone, Nassräumen) verlief ohne weitere besondere Vorkommnisse. Lediglich Andy musste einmal anhalten, da der Kofferraum seines Wagens nicht richtig verschlossen war.

Für die nötige Bettschwere wurde noch das ein oder andere Gute-Nacht-Bier getrunken und die wohlverdiente Nachtruhe begann. Ob man sich jetzt Partysieger schimpfen darf soll jeder selbst entscheiden, Fakt ist, die Dunkelmacher gingen als letzte Mannschaft schlafen.

 

Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass das mannschaftsinterne Hotelzimmer sogar Zimmerservice mit frischem Bohnenkaffee aufzuweisen hatte. An dieser Stelle nochmal Dank an das Zimmermädchen.

Gut erholt von der Anreise, alle Muskeln gelockert in der Saunalandschaft, Nährstoffe durch ein vielseitiges Büffet aufgefüllt, eine erholsame Schlafphase und nicht zu vergessen der heiße schwarze Bohnenkaffee: Was soll jetzt am eigentlichen Turnierstart noch schief gehen?

Nicht viel. Im ersten Spiel hat man schnell gemerkt, dass man um zu schwitzen mehr tun muss als in der Sauna am Tag zuvor. Folgerichtig endete das erste Spiel 1:1. Alle nachfolgenden Spiele konnten souverän 2:0 gewonnen werden und somit war der Gruppensieg und der spätere Turniersieg eigentlich zu keiner Zeit gefährdet. Bleibt also festzustellen, dass diesmal nicht nur der Gruppensieg und somit der sichere vierte Platz erreicht wurde, sondern auch in der K.O.-Phase nochmal ordentlich gepunktet wurde und der Turniersieg verdient an die Saarländer ging. Belohnung gab es in Form eines Pokals, gestiftet durch die Stadtwerke Duisburg. Nach der Siegerehrung schnell noch ein Duschbier und die Heimreise konnte mit großer Zufriedenheit angetreten werden. Um diese sportliche Form zu konservieren und mit in die Saison zu nehmen wurde auf der Heimfahrt auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Stoppten die Dunkelmacher auf der Hinfahrt noch bei McDonalds, so kehrte man Sonntags im Burger King ein. In der Abenddämmerung erreichten die Dunkelmacher den Parkplatz der Köllertallhalle und hielten noch einmal den Pokal in die Höhe…

 

 

*Porno Ping Pong (auch Porno-Ping-Pong) ist eine neuartige, relativ ungewöhnliche Sportart für 2 oder mehrere Personen. Erstmalig praktiziert wurde sie von Klaas (Klaas Heufer-Umlauf) und Joko (Joachim Winterscheidt) von MTV.

Regelmäßige Spieler werden feststellen, dass recht schnell eine Abhärtung gegen die verbalen Angriffe auf das Zwerchfell eintritt. Diese Personen werden dann auch als 5P (Professional Porno Ping Pong Player) bezeichnet. Dies ist bisher die höchste Auszeichnung in dieser Sportart.

 

 

 

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